ordnung_der_schlange

caoV



Ich sage Euch: Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können. Ich sage Euch: Ihr habt noch Chaos in Euch.  - Nietzsche - Zarathustra -

Chaos entstand von allem zuerst. Es wurde dann weiter Gaea mit weitem Gefild, Eros zugleich, der weit vor allen Unsterblichen vorglänzt -Hesiod-

Auch das Chaos gruppiert sich um einen festen Punkt, sonst wäre es nicht einmal als Chaos da. Arthur Schnitzler - Buch der Sprüche und Bedenken


Wesentlich interessanter als die möglichen Übergänge in die Unordnung zeigten sich die Ordnungszustände, die (oft spontan) aus dem deterministischen Chaos entstehen können.

Dabei entsteht aus Komplexität wieder Einfachheit, das vibrierende Chaos erzeugt Strukturen - solche Übergänge werden als "Antichaos" bezeichnet.  - Gerhard Rath -


(1) Jede Zahl ist eine eigene Qualität. (2) Zahlen und ihre Ordnung sind ewig. (3) Ohne (Selbst-)Bewußtsein keine Zahlen. (4) In der Natur gibt es nur Qualitäten, aber keine Quantitäten. (5) Zählen ist reine Konstruktion. (6) Konkrete Veränderungen und daraus sich ergebende neue Qualitäten erfolgen bewußtseinsunabhängig. (7) Abstrakte Quantifizierung und Erheben der Quantität zu einer eigenen Qualität konstruieren das Bewußtsein. (8) Die Qualität einer jeden Zahl ist ihr essenzielles Quantum.14) (9) Das bloße Da-Sein der vielen Ein-maligen schafft die (un)endliche Ordnung (=Qualität der Quantität) der (ganz)rationalen Zahlen. (10a) Teilung und Paarung sind das einfachste und damit grundlegende Bau- oder Strukturelement des Kosmos. (10b) Ganzrationale Zahlen sind die Voraussetzung von Ordnung überhaupt und garantieren jede Struktur. (11) Die einzelnen Zahlen bestimmen die Zahlenordnung, diese wieder bestimmt die einzelnen Zahlen. (12a) Aus der möglichen Teilung des Einen ergibt sich die notwendige Vielheit des Ein-maligen und seiner Qualität. (12b) Das (Selbst-)Bewußtsein abstrahiert diese Qualität des Vielen zur Quantität der Einzelnen und formalisiert sie zu Zahlen. (13a) Der Kosmos wird durch Teile konkretisiert. (13b) Teile werden vom quantifizierenden Bewußtsein als (ganz)rationale Zahlen (13) Die "Unendlichkeit" der natürlichen Zahlenreihe ist reine Fiktion. Sie hat durch das nur in endlich-begrenzter Anzahl Realisierte keine Entsprechung. 14) Irrationale, imaginäre und komplexe Zahlen sind nicht einmal Abstraktionen. Sie sind reine Begriffsschöpfungen (=Fiktionen) und haben keinerlei reale Entsprechung. (15) Irrationale Zahlen haben nur fiktive, aber keine reale Qualität; ihre Quantität ist gebrochen. (16) Die Topologie des RZK kann nicht euklidisch sein. (17) Geometrische Längen müssen in allen Kombinationen immer Rationalzahligkeit ergeben - die Topologie des Raumes muß diesem Postulat entsprechen.31) (18) Fiktive Qualität in Verbindung mit negativer (=gebrochener) Quantität ergibt als reine Fiktion die imaginären Zahlen. (19) Mathematische Erkenntnisse sind rein formale Versuche, eine Entsprechung (= Gleichsetzung) zwischen unterschiedlichem Beobachteten herzustellen. Dies erfordert einen Beobachter. (20) Es gibt nichts gleiches Existierendes. (21) Bewußtsein erlebt Seiendes immer als Gegensätzliches. (22) Widersprüche zerstören die Einheit des (Da-)Seienden. (23) Polaritäten garantieren die Einheit des (Da-)Seienden (24a) Teilung (=Ein-maliges) ist durch Ungeteiltes (=Alles, Vieles, Ganzes) bedingt. (24b) Ein-maliges ist nur, weil Alles teilbar sein muß. (25b) Unmögliches kann nicht zur Existenz kommen. (25c) Unteilbares kann nicht existieren. (25d) Alles Mögliche muß teilbar sein. (26) Die Zweiheit des Ein-ander-Bedingens ist Dreiheit. (27) Das EINE b e d i n g t das andere. (28) Das EINE kann sich nur als Ein-maliges als von anderen unterschieden erfahren. (29) Die Quantität (=das Andere) ist die Voraussetzung für die Qualität des Selbst (= das EINE). (30) EIN(-malig)ES, (SELBST-)Bewußtsein und Anderes bilden eine untrennbare Dreiheit (Triade). Dieser Triade entspricht in der Abstraktion der natürlichen Zahlen die 3 als erster Symmetriebruch. Auch als (erste ungerade) Primzahl42) ist nur durch sich selbst teilbar, das bedeutet, sie ist sich selbst. Sie gilt im Mythos auch als "heilige" Zahl. Aus den ersten drei natürlichen Zahlen lassen sich übrigens alle anderen Zahlen ableiten: die 4 ist 2 mal die 2, die 5 läßt sich aus 2 + 3 zusammensetzen usw. Alle Zahlenmystik basiert auf diesem Umstand.43) Was wir daher "Kosmos" nennen, also "Geordnetes", ist demzufolge nur im Sinn obiger Triade "geordnet". Diese "Ordnung" aber ist notwendig und in sich konsistent.

Nichts Widersprüchliches ist an ihr: sie ist w a h r..

- Prof. Mag. Dr. Walter Weiss - Zahlen, Ziffern und Einheiten - die Welt als Produkt von Gleichungen?-


 

 

 

 

 

 

 





































 



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