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"...unser Gott heißt Abraxas, ,

er hat die lichte und die dunkle Welt in sich.(...)
Der Vogel kämpft sich aus dem Ei.
Das Ei ist die Welt.
Wer geboren werden will,
muß eine Welt zerstören.
Der Vogel fliegt zu Gott.
Der Gott heißt Abraxas."
- Herman Hesse -

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Geschlecht ist in allem;
alles hat männliches und weibliches Prinzip;
Geschlecht offenbart sich auf allen Ebenen.


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Als meine Mutter, schwanger, mich im Leibe trug,
da, hieß es, habe sie die Götter gefragt, was sie gebären würde.
Phoebus sagt: Es ist ein Knabe;
Mars: Ein Mädchen;
Juno: Keines von beiden.

Wie ich geboren wurde, war ich ein Zwitter.
Auf die Todesfrage sagt die Göttin: Er wird durch Waffen umkommen;
Mars: Am Kreuz;
Phoebus: Im Wasser.


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Das Schicksal hat bestimmt, daß es Jedes sei.
Der Baum überschattet das Wasser;
ich steige hinauf,
das Schwert, das ich trug, entfällt mir zufällig, und ich falle darüber.
Der Fuß bleibt in den Zweigen hängen, das Haupt fällt in den Strom und ich -
männlich, weiblich, keins von beiden -
habe Wasser, Waffe und Kreuz erduldet.

- L.Traube - Abhandlung der Philosophie -
philologischer Club der Königlich Bayrischen Akademie der
Wissenschaften -


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Es gibt also eine dreifache Spaltung:
Die Urspaltung vom göttlichen Selbst in den Vollmenschen,
dann in Adam und Eva
und schließlich beim Verstoß aus dem Paradies in die Schlange, ins Stoffliche.
Diese Spaltungen haben wir alle durchlaufen und erlebt.
Wir haben Mann und Frau in uns
und wir haben auch eine Schlange in uns.
(-)
 Wenn wir leer geworden sind,
Eigenes nicht mehr denken, wollen und tun,
 dann wird uns vielleicht die große Gnade zuteil,
aus der geteilten  in die Vollform des wahren Menschen erhoben zu werden,
den der Herr den Vollmenschen oder den Hermaphroditen nennt.

 
- Karl Dvorak - Mann und Männin -



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Ich bin der mit Gift durchtränkte Drache
Ich schenke die Kräfte des Himmels und der Erde,
(wenn du bereit bist für die) Mysterien meiner Kunst
Ich bin das Ei der Natur, das nur den (wenigen) Weisen bekannt ist
Ich werde von den Philosophen Mercurius genannt;
Ich bin der alte Drache,
überall auf dem Erdkreis vorhanden, sehr stark und schwach,
Tod und Wiederherstellung,
sichtbar und unsichtbar,
hart und weich;
Ich steige in die Erde hinunter und in den Himmel hinauf,
Ich bin das Oberste und Unterste,
das Leichteste und Schwerste;
Ich enthalte das Licht der Natur;
Ich bin dunkel und hell,
Ich bin bekannt und existiere doch nicht;
alle Farben leuchten in mir.


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Er steigt von der erde in den Himmel 
und wiederum steigt er zur Erde hinunter
und nimmt die Kraft des Obern und des Untern in sich auf.
Somit wird seine Kraft erst vollkommen,
wenn er zur erde zurückkehrt
und in sich beide Aspekte vereinigt.


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