feuer_der_schlange




Ja, ich weiß, woher ich stamme:
Ungesättigt gleich der Flamme
glühe und verzehr ich mich.
Licht wird alles, was ich fasse,
Kohle, alles, was ich lasse
- Flamme bin ich sicherlich.
(Friedrich Nietzsche) 




Ich bin die Flamme,
die in jedem Menschenherzen brennt
und im Kern eines jeden Sterns.
Ich bin das Leben und der Geber des Lebens,
doch deshalb ist das Wissen um mich
das Wissen um den Tod.(-)



O Falke aus Gold und verströmender Kraft,
Dessen Gesicht wie ein Emerald ist;
Dessen Krone wie das Indigo der Nacht scheint;
Smaragdene Schlangen winden sich über deinen Brauen
Und die Scheibe des flammenden Lichtes
Ist auf dir, der du am Bug sitzt,
In der Sonnenbarke thronend, mit
Lapislazuli für die Liebe
Und Rubin für enorme Kraft; (-)

Deine Augen blitzen auf voll feurigem Licht;
Dein Herz ist eine geheime Sonne voller Flammen!
Ich verehre deine unerreichbare Macht:
Ich verbeuge mich vor deinem unaussprechlichen Namen.
LIBER XV - O.T.O. ECCLESIÆ GNOSTICÆ CATHOLICÆ CANON MISSÆ



Diesen Mantel der Ehren verwahre wol mit dem Astralischen Saltze /
welches diesem himmlischen Schwefel nachfolget /
auff daß ihm kein Unfall begegne /
und die fliegende Krafft des Vogels theile ihm mit /
so viel ihm von nöthen /
so wird der Hahne den Fuchs fressen /
demnach im Wasser ertrincken /
durchs Feuer lebendig werden /
auff daß gleich und gleich verglichen werde. (-)

Die Krone des Königs sol von reinem Golde seyn /
und eine keusche Braut sol ihm vermählet werden.
Darumb so du durch unsere Cörper wircken wilt /
so nimb den geitzigen grauen Wolff /
so seines Namens halben dem streitigen Marti unterworffen /
Von Geburt aber ein Kind des alten Saturni ist /
so in den Thälern und Bergen der Welt gefunden wird /
und mit grossen Hunger besessen /
und wirfft ihm für den Leib des Königs /
daß der daran seine Zehrung haben möge /
Und wenn er den König verschlungen /
so mache ein groß Feuer /
und wirff den Wolff darein /
daß er gantz und gar verbrenne /
so wird der König wieder erlöset werden /
Wenn das dreymahl geschicht /
so hat der Löwe den Wolff überwunden /
und wird nichts mehr an ihm zu verzehren finden /
so ist dann unser Leib vollkommen zum Anfang unsers Wercks.
Zwölff Schlüssel/ FRATRIS BASILII VALENTINI/ Ordinis Benedictini.




Darum, weil die Seele des Feuers
in des Steines Seele verborgen ist.
Ist dieser Stein denn geistig?
Hast du das nicht gewuss,
dass das Geistige das Geistige stärkt,
da es dessen Schlacken und Überflüssigkeiten
verzehrt und von ihm trennt?"
Brief mit Dialog von Rosinus/ Zosimosan an Euthiciam/Theosebeia




Rufet unseren Sohn von glänzender Sonne,
unsere jungfräuliche Erde aus Damaskus Gefilde,
unseres doppelten Merkurs Gold,
das dem Feuer nicht mehr entgeht.
Friedrich Gnaldo/ Philosophia Hermetica



©KaosKobra, 2003

































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